Was kostet ein Brandschutzbeauftragter?
Die Kosten für einen externen Brandschutzbeauftragten variieren je nach Betriebsgröße, Nutzung und Betreuungsumfang.
Wer in München ein Unternehmen führt, weiß: Sicherheit ist nicht verhandelbar. Doch sobald das Wort „Brandschutzbeauftragter“ fällt, wandert der Blick schnell zur Kostenseite. Die Frage ist meistens: „Was kostet mich das?“
Die Antwort wird Sie überraschen, denn die eigentlichen Kosten verstecken sich dort, wo man sie am wenigsten vermutet.
Die „Zero-Cost“-Falle: Der interne Mitarbeiter
Viele Unternehmen ernennen einen engagierten Mitarbeiter zum Brandschutzbeauftragten. Auf dem Papier sieht das günstig aus, doch die Rechnung geht selten auf. Warum?
Ausbildung & Fortbildung: Die Grundausbildung kostet Zeit (ca. 64 Unterrichtseinheiten) und Geld. Dazu kommen gesetzlich vorgeschriebene Fortbildungen alle drei Jahre.
Lohnkosten für „Nebenbei“: Jede Stunde, die Ihr Mitarbeiter mit Begehungen, Dokumentationen oder der Aktualisierung der Brandschutzordnung verbringt, fehlt er in seinem eigentlichen Kernbereich.
Betriebsblindheit: Das ist der gefährlichste Faktor. Wer jeden Tag durch dieselbe Halle geht, sieht das zugestellte Brandschutzventil irgendwann nicht mehr.
Hier kommt der Punkt, den viele Entscheider unterschätzen: Die Haftung.
Selbst wenn Sie einen Brandschutzbeauftragten ernennen, bleiben Sie als Geschäftsführer in der Organisationsverantwortung. Wenn der interne Kollege eine Neuerung in der Bayerischen Bauordnung (BayBO) 2026 übersieht oder die Dokumentation lückenhaft ist, stehen Sie im Ernstfall vor der Versicherung oder dem Staatsanwalt.
Ein externer Brandschutzbeauftragter kostet Sie oft weniger als eine halbe Stelle eines Junior-Mitarbeiters, bringt aber eine Versicherung gegen Fehlberatung und ein aktuelles Expertenwissen mit, das im Schadensfall Millionen wert sein kann.
Zahlen & Fakten: Was sind realistische Preise?
In einer Stadt wie München, in der Immobilienwerte und Sicherheitsanforderungen extrem hoch sind, variieren die Kosten je nach Risikoklasse:
Basis-Betreuung: Für kleine Büros oder einfache Lagerflächen starten externe Mandate oft schon im niedrigen dreistelligen Bereich pro Monat.
Industrie & Produktion: Hier wird nach Aufwand oder Quadratmetern kalkuliert, da die Gefährdungsbeurteilung deutlich komplexer ist.
Fazit: Brandschutz ist kein Produkt, sondern ein Prozess
Ein Brandschutzbeauftragter ist kein „notwendiges Übel“, sondern Ihre Versicherung gegen den Betriebsstillstand. Wenn Sie jemanden suchen, der nicht nur Paragrafen zitiert, sondern pragmatische Lösungen für Ihren Standort in München findet, sparen Sie am Ende bares Geld – durch niedrigere Versicherungsprämien und maximale Rechtssicherheit.
Möchten Sie wissen, was eine maßgeschneiderte Betreuung für Ihr Objekt kostet? Lassen Sie uns unverbindlich über Ihre Anforderungen sprechen.
