Was kostet ein Brandschutzbeauftragter?
Die Kosten für einen externen Brandschutzbeauftragten variieren je nach Betriebsgröße, Nutzung und Betreuungsumfang. Wer in München ein Unternehmen führt, weiß: Sicherheit ist nicht verhandelbar. Doch sobald das Wort „Brandschutzbeauftragter“ fällt, wandert der Blick schnell zur Kostenseite.
Die Antwort auf die Preisfrage wird Sie überraschen, denn die teuersten Kosten entstehen oft dort, wo man sie am wenigsten vermutet: in der Haftungsfalle und im Zeitverlust durch Eigenleistung.
Die „Zero-Cost“-Falle: Warum interne Lösungen oft teurer sind
Viele Unternehmen in München ernennen einen engagierten Mitarbeiter zum internen Brandschutzbeauftragten. Auf dem Papier wirkt das günstig, doch die versteckten Kosten sind nicht unerheblich:
Ausbildung & Fortbildung: Die Grundausbildung (gemäß DGUV Information 205-003) umfasst ca. 64 Unterrichtseinheiten. Rechnen Sie Kursgebühren, Reisekosten und den kompletten Arbeitsausfall zusammen – hier stehen schnell 3.000 € bis 5.000 € auf der Rechnung, noch bevor die erste Begehung stattgefunden hat.
Opportunitätskosten: Jede Stunde, die Ihr Personal mit Dokumentationen verbringt, fehlt er in der Wertschöpfung.
Haftungsrisiko: Als Geschäftsführer bleiben Sie in der Organisationsverantwortung. Übersieht der interne Kollege eine Neuerung in der Bayerischen Bauordnung (BayBO) oder ist die Dokumentation lückenhaft, stehen Sie im Ernstfall persönlich in der Verantwortung.
Kalkulationsmodelle: Wie setzen sich die Kosten zusammen?
Ein externer Brandschutzservice wie wir kalkuliert in der Regel nach einem von drei Modellen. In einer Hochpreisregion wie München ist Transparenz hier das oberste Gebot:
1. Die Pauschale (Retainer-Modell)
Ideal für klassische Bürogebäude oder Verwaltungen. Hier zahlen Sie einen fixen monatlichen oder jährlichen Betrag. Dieser deckt die gesetzlich vorgeschriebenen Begehungen, die Beratung des Arbeitgebers und die ständige Erreichbarkeit ab.
Vorteil: Volle Budgetkontrolle.
2. Abrechnung nach Aufwand (Stundensatz)
Häufig bei Projektbegleitungen oder Bauphasen.
3. Leistungsbezogene Kalkulation
Hier wird nach Quadratmetern oder Anzahl der Nutzungseinheiten abgerechnet. Dies ist besonders im Bereich Industrie und Produktion üblich, da hier die Gefährdungsbeurteilung deutlich komplexer ist.
Der "Digital-Bonus": Warum Effizienz den Preis senkt
Hier unterscheiden wir uns von klassischen Anbietern. Durch unser digitales Mängelmanagement und den automatisierten Wartungsplaner reduzieren wir den administrativen Zeitaufwand pro Termin.
Diese Effizienz geben wir an Sie weiter:
- Keine händischen Protokolle, die erst Tage später verschickt werden.
- Sofortige digitale Dokumentation (rechtssicher für Versicherung und Behörde).
- Gezielte Begehungen statt ziellosem Suchen nach Prüfplaketten.
Fazit: Brandschutz ist kein Produkt, sondern eine Versicherung
Ein externer Brandschutzbeauftragter kostet oft weniger als eine halbe Stelle eines Junior-Mitarbeiters, bringt aber eine professionelle Haftpflichtversicherung und aktuelles Expertenwissen mit. In München kann eine professionelle Betreuung im Schadensfall Millionen wert sein – oder schlicht den Fortbestand Ihres Unternehmens sichern.
